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Aloe Life Magazin 03

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Lifestyle Panagiotis Kotronaros: Der Gipfel des Mount Everest blickt herausfordernd auf die Bergsteiger in Camp 4 herab. Es ist die letzte Station, bevor sich die Mannschaften zum Endspurt auf den höchsten Gipfel der Erde aufmachen. Camp 4 ist auch ein Tor zur Todeszone, ein Ort in solcher Höhe, der so kalt, gnadenlos und ohne Sauerstoff ist, dass hier nichts leben kann. In der Todeszone wendet sich dein Körper gegen dich. Selbst im Ruhezustand ist jeder Atemzug ein Kampf. Das Delirium setzt an einem kritischen Punkt des Aufstiegs ein, wo eine falsche Entscheidung den Tod bedeuten könnte. Der Gang wird unsicher und man verliert langsam das Bewusstsein, während das Gehirn anschwillt. Als Panagiotis Kotronaros die Todeszone am Mount Everest erreichte, befand er sich noch mehr als 1.000 Höhenmeter unter dem Gipfel. Die Winde waren mehr als brutal, und die Gefahr eines plötzlich aufziehenden Sturms war eine ständige Sorge. Die Überreste der über 200 Bergsteiger, die noch immer irgendwo hier am Berg lagen, dienten als ständige Erinnerung: Dies ist kein Ort für Menschen. Die Winde hatten bereits beim ersten Gipfelversuch des Teams dafür gesorgt, dass sie sich zurückziehen mussten, und Panagiotis wusste, wenn der zweite Versuch scheitert, könnte das das Aus für die griechische Expedition bedeuten. In gut 6.000 Meter Höhe sagte ihm jede Faser seines Körpers, er solle umdrehen. In einer Höhe von 8.000 Metern sagte sein Körper ihm dann, er solle sich hinlegen und sterben. Wie hat er es geschafft dorthin zu kommen und wie konnte er sich überhaupt motivieren weiterzugehen? EIN UNGEWÖHNLICHER BERGSTEIGER MIT EINEM EISERNEN WILLEN Die Verwirklichung seines Traums, Bergsteiger zu werden, erforderte eine ganz andere Art von Ausdauer. Panagiotis Kotronaros wuchs in Athen auf. Seine Familie hatte nicht viel Geld und war nicht sportinteressiert. „Weder ich noch meine beiden Geschwister waren viel in der Natur oder in den Bergen“, erinnert sich Panagiotis. „Den Everest zu besteigen war ein Traum. Für mich war es anfangs ein unerreichbares Ziel, besonders wenn man meine Herkunft bedenkt - keine Klettererfahrung, keine finanziellen Mittel und dazu noch ein Stadtkind.“ Aber der Everest übte eine „magnetische Anziehung“ auf ihn aus. Als Teenager stellte er für ein Schulprojekt ein Dreamboard zusammen, das die ersten Bergsteiger zeigte, die den Gipfel des Everest erreicht hatten. Dieses Projekt war der Ausgangspunkt für seinen unbeirrbaren Weg, der ihn auf das Dach der Welt führte. Er schrieb für Griechenland Geschichte auf dem Dach der Welt „Das Klettern schafft die richtige Balance zwischen Fitness und dem Kontakt mit der Natur“, sagt Panagiotis. „Was mich am Bergsteigen wirklich begeistert hat, ist, dass du dir ein bestimmtes Ziel setzt, und das löst den Prozess aus, dass du dich mit den einzelnen Teilen, die dorthin führen, befasst.“ Panagiotis arbeitete zu Beginn seines Trainings mit dem, was ihm zur Verfügung stand. Er begann zu laufen, zu wandern, zu schwimmen und Rad zu fahren. Er machte sich mehr Gedanken über Ernährung und besorgte sich alle Informationen über die technischen Aspekte des Bergsteigens, die er finden konnte. Er suchte sich Sponsoren, die ihn dabei unterstützten, sich eine professionelle Bergsteigerausrüstung zu besorgen. Seine erste Expedition fand 1995 statt, als seine Gruppe den Shishapangma im Himalaya bestieg. Auf 8.012 Meter Höhe erfuhr Panagiotis zum ersten Mal am eigenen Leib, was es bedeutet, sich in der Todeszone aufzuhalten. „Weil es unsere allererste Expedition war, wussten wir, dass es ein anspruchsvolles Unterfangen sein würde“, erzählt Panagiotis. „Die sich ständig ändernden Wetterbedingungen, unser Mangel an Erfahrung und Know-how, die Gletscher, die Schwierigkeiten, die der Körper hat, sich an extreme Bedingungen anzupassen... all das waren Faktoren, die einen das Leben kosten könnten.“ Diese erste Expedition gab Panagiotis die Kraft und das Selbstvertrauen, weiterhin auf sein Ziel hinzuarbeiten, den Everest zu besteigen. Im Jahr 2004 war er nicht nur bereit, sich an der Besteigung des Everest zu versuchen, sondern er leitete auch die griechische Expedition, die aus fünf Bergsteigern bestand. 30

EIN BEDEUTSAMER DURCHBRUCH BEI ÜBERWÄLTIGENDEN SCHWIERIGKEITEN Am 14. Mai 2004 machten sich Panagiotis und sein Team von dem auf 7.894 Meter Höhe gelegenen Camp 4 auf zu ihrer letzten Etappe zum Gipfel. Bereits in der Nacht zuvor hatten sie einen ersten Versuch, von Camp 4 loszugehen, wegen starker Winde abgebrochen und jedem im Team wurde langsam klar, dass dies die letzte Gelegenheit sein könnte, es auf den Gipfel zu schaffen. Das Team brach nachts mit direktem Kurs in Richtung Todeszone auf, wo sie die nächsten neun Stunden verbringen würden, um zum Gipfel zu kommen. Mit jedem gewonnenen Höhenmeter wurde es schwieriger zu atmen, sich zu konzentrieren oder sogar sich zu bewegen. Das Risiko von Erfrierungen, Hirnblutungen, Netzhautblutungen und Bewusstlosigkeit wurde immer größer, je länger die Griechen sich in einer Höhe von über 8.000 Metern befanden. Wenn ein Mitglied der Expedition das Bewusstsein verlieren würde, hätte niemand der anderen die Kraft, ihn hinunterzutragen. Ohnmächtig zu werden kam also der Todesstrafe gleich. „Wenn dein Körper aufgibt, hilft dir die Seele dabei weiterzugehen“, sagt Panagiotis über das Bergsteigen in der Todeszone. „Wenn auch deine Seele aufgibt, dann hast du nur deine Willenskraft, die an ihrer Stelle weitermachen muss. Und dann merkst du, dass es keine Grenzen gibt in dem, was du erreichen kannst.“ Am 15. Mai erreichte Panagiotis um ungefähr neun Uhr morgens den Gipfel des Mount Everest. An diesem Tag schafften es alle fünf Mitglieder der griechischen Expedition auf den Gipfel. Der Teenager aus Athen mit einem Dreamboard und einem eisernen Willen war zu einem Mann geworden, der die erste erfolgreiche griechische Expedition auf den Mount Everest leitete. Wenn dein Körper aufgibt, hilft dir die Seele dabei weiterzugehen. Heute arbeitet Panagiotis als zertifizierter Bergführer und hat mehr als 40 Mal Bergsteiger auf Expeditionen über die größten Gebirgszüge der Welt geführt. Er sagt, dass für ihn seine größte Leistung immer sein wird, die griechische Expedition auf den Gipfel des Mount Everest geführt zu haben. Ein Kurzinterview mit Panagiotis Kotronaros WIE HAST DU VON FOREVER ERFAHREN? Ich habe Forever 2008 kennen gelernt, als ich als Gastredner bei einem Success Day auftrat. Mein allererster Gedanke war: Was genau ist es, das ein Bergführer mit Menschen gemeinsam haben könnte, die die Kunst beherrschen ein Geschäft aufzubauen? Fragst du dich das nicht auch? Die Antwort ist, dass jeder von uns sich seinen eigenen „Everest“ hinauf kämpft, denn sich mit einem neuen Unternehmen auseinander zu setzen und alleine zu arbeiten ist nicht immer einfach. Auf deinem Weg dorthin stehst du vor vielen Herausforderungen, ob es ein neues Unternehmen oder dein nächster „Berggipfel“ ist. WELCHE ASPEKTE DES UNTERNEHMENS BEWUNDERST DU ALS SPORTLER? Die große Wirkung, die die Produkte auf dein Wohlbefinden und deinen alltäglichen Lebensstil haben könnten, und den Unterschied, den sie ausmachen können! Es sind die hohen Qualitätsstandards der Produkte in Verbindung mit einer positiven Herangehensweise, die den Unternehmer in einem ansprechen. Leidenschaft, eine positive Einstellung, Teamarbeit, eine Vision und eine Mission zu haben sind Werte, die ich teile und die auch die Philosophie von Forever bestimmen. WELCHEN RAT WÜRDEST DU JEMANDEM GEBEN, WENN ES DARUM GEHT SCHEINBAR UNERREICHBARE ZIELE ZU ERREICHEN? Stell dir einfach die folgende Frage: Ist das die Sache, die mir am wichtigsten ist und die mich antreiben wird? Ist das Ziel eine echte Herausforderung? Dann setze dir einfach dein klares Ziel, definiere die Gründe, warum du hart dafür arbeiten willst und nutze das als deine Antriebskraft. Die innere Einstellung ist der wichtigste Teil, sei geduldig und sei auf die Höhen und Tiefen vorbereitet, die es auf deinem Weg geben wird, und sei dir sicher, dass das Ergebnis dir Recht geben wird. 31

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